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Hof Aschentrup

Unser Hof liegt zwischen Gütersloh-Isselhorst und Bielefeld-Ummeln. Die humosen Sandböden hier sind ein klassischer Standort für den Spargel- und Erdbeeranbau. Nicht verschweigen wollen wir, das diese Böden zwar beste Voraussetzungen für gesunde Pflanzen und geschmackvolle Früchte bieten, allerdings auch eine gute Bewässerung brauchen.
Hof Aschentrup aus der LuftHof Aschentrup aus der Luft
Hauptkultur im Betrieb ist natürlich die Erdbeere. Daneben bauen wir auch Himbeeren, Getreide, Zwischenfrüchte und Tagetes an. Die Tagetes dienen der biologischen Bodenentseuchung und geben  im Spätsommer mit ihrem Leuchten ein schönes Fotomotiv ab.

Geschichte

An der heutigen Stelle wurde der Hof in den 1880er Jahren errichtet. Erwerbsmäßig Erdbeeren wurden von Helmut und Magdalene Aschentrup seit 1965 angebaut. Die Anfänge waren bescheiden: Das "Feld" bestand aus 4 Reihen von je 40 m Länge. Würden wir unsere Erdbeeren heute in eine einzige lange Reihe pflanzen, wäre diese etwa 200 km lang.

Miriam und Andreas Aschentrup mit Kindern und (Schwieger)-elternMiriam und Andreas Aschentrup mit Kindern und (Schwieger)-eltern


Selbstpflücken kann man seit 1970. Auch Kurioses gibt es zu berichten. Auf eine Zeitungsanzeige hin kamen "Städter" mit einer Schere zum Abschneiden der Früchte! Als einzige Sorte wurde zu jener Zeit "Senga Sengana" angebaut. Dieser Name ist alten Kunden noch heute ein Begriff. Eine gut schmeckende Erdbeere, die allerdings für

heutige Verhältisse fast winzige Früchte hat und sehr, sehr weich ist.


Mit der Gemeindegebietsreform 1970 wurde ein Teil von Isselhorst zu Bielefeld eingemeindet. So gehört der Hof nun zu Bielefeld, hat aber Gütersloher Telefonanschluß.

Zu dieser Zeit war der Hof (abgesehen von den Erdbeeren) ein typischer landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb. Milchviehhaltung mit Kälberaufzucht, Schweinemast, ein paar Hühner in Bodenhaltung und auf den Felder Roggen, Gerste, Rüben, Stoppelrüben, Kartoffeln, Futtermöhren und weitere. Den steigenden Rationalisierungszwängen fielen dann die Hühner, Schweine, Kälber und später auch noch die Kühe zum Opfer.
 
Die Selbstpflückkunden wurden in den 70er und 80er Jahren immer mehr und die Erdbeerfläche dafür wuchs auf über drei Hektar. Der Erbeeranbau wurde zu einem wichtigen Standbein des Betriebes

1982 wurde der ehemalige kleine Hühnerstall abgerissen und eine neue 400 qm große Mehrzweckhalle gebaut.

Weil der Hof an der Hambrinker Heide, einem asphaltiertem Wirtschaftsweg, etwas versteckt liegt, wurde 1996 der erste Verkaufsstand aufgebaut. Dieser steht während der Saison an der B 61 zwischen Gütersloh und Isselhorst. In den Folgejahren sind kontinuierlich weitere Verkaufsstellen hinzugekommen, so dass sie heute Aschentrup-Erdbeeren an über 25 Stellen im Kreis Gütersloh und im Bielefelder Süden bekommen. Auch die ersten Erntehelfer aus Polen kamen in diesem Jahr.  

Seit 2002 ist Andreas Aschentrup, nach Studium und Promotion, Betriebsleiter. Der Angebotszeitraum für Erdbeeren wurde durch verschiedene Anbauverfahren und Kulturtechniken deutlich ausgedehnt. Um möglichst früh Erdbeeren anzubieten, werden diese seit 2008 auch im Folienhaus angebaut.

Neueste Kultur ist die Himbeere. Seit 2012 gibt es sie als sog. "Long Cane"-Kultur aus dem Folienhaus in Aschentrup Qualität.